Die Gruppe betreibt eigenen Angaben zufolge unter eigenen Marken sowie als Franchisenehmer grosser Hotelketten insgesamt 250 Hotels in 135 Städten in zwölf europäischen Ländern.

«Mit den überwiegend in Eigenverwaltung beantragten Verfahren für die rund 140 Gesellschaften bestehen gute Aussichten für eine zügige Sanierung und eine langfristige Fortführung», teilte Rechtsanwalt Gordon Geiser mit, der für die Dauer der Sanierung die Geschäftsführung der betroffenen Gesellschaften übernommen hat.

Ein wesentlicher Grund für die Insolvenz sei die starke Expansion der vergangenen Jahre gewesen. Seit 2020 ist die Zahl der zur Gruppe gehörenden Hotels den Angaben zufolge von damals 51 auf inzwischen rund 250 gestiegen. «Die Akquisition der neuen Hotels war mit erheblichen Kosten verbunden», teilte das Unternehmen mit. «Andererseits stiegen die Übernachtungszahlen nicht wie erwartet, und auch der geplante Umsatz für 2025 wurde nicht erreicht.» Die neuen Geschäftsführer machten sich nun auf die Suche nach internationalen Investoren./maa/DP/stw

(AWP)