Es sei sehr teuer, bei Wirtschaft und People jeweils zwei Websites parallel zu betreiben, wird Ladina Heimgartner, Chefin von Ringier Schweiz, in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert. Die Ressourcen für Technik, Vermarktung und Aufmerksamkeit würden besser direkt in Journalismus, Newsletter, Podcasts oder Events investiert.
Die Handelszeitung erreiche auf Bilanz.ch mehr Menschen, ohne ihre Tiefe zu verlieren, verspricht Heimgartner. Das gleiche gelte für die «Schweizer Illustrierte» auf Blick.ch.
Die Redaktionen würden weiterarbeiten wie bisher, aber das Schaufenster werde grösser. Die redaktionelle Eigenständigkeit der Titel bleibe auch mit dem neuen digitalen Auftritt «vollumfänglich gewahrt», betonte Ringier.
Ein redaktioneller Stellenabbau sei mit der Bündelung der Websites nicht verbunden, teilte Ringier auf Anfrage mit.
(AWP)
