2025 sank der auf die Aktionäre entfallende Gewinn im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 9,97 Milliarden US-Dollar (8,43 Mrd Euro), wie der zweitgrösste Bergbaukonzern der Welt mitteilte. Bereinigt um Sondereffekte lag der Überschuss mit 10,87 Milliarden Dollar auf dem Vorjahresniveau. Das war so viel, wie Analysten im Mittel auf dem Zettel hatten. Das Unternehmen will für das Gesamtjahr eine stabile Dividende von 4,02 Dollar je Aktie zahlen.
Laut Experte Ben Davis von der kanadischen Bank RBC hat das operative Ergebnis leicht unter seiner Prognose und dem Konsens gelegen, die Investitionsausgaben dagegen darüber. Auch die Nettoverschuldung sei stärker als prognostiziert gestiegen. Eine Wiederaufnahme der abgebrochenen Fusionsgespräche mit Glencore hält Davis unter bestimmten Bedingungen in diesem Jahr durchaus für möglich.
Erst vor wenigen Tagen waren die Fusionsgespräche zwischen Rio Tinto und Glencore geplatzt. Rio Tinto sei zu dem Schluss gekommen, dass keine Einigung erzielt werden könne, die einen Mehrwert für seine Aktionäre bringe, hatte der Konzern Anfang Februar mitgeteilt. Glencore hatte von einer Unterbewertung durch Rio Tinto bei dem Geschäft gesprochen./mne/lew/jha/
(AWP)
