In den ersten sechs Monaten erzielte Roche einen Umsatz in Höhe von 30,4 Milliarden Franken. Während dies in der Berichtswährung Schweizer Franken ein Minus von 2,0 Prozent bedeutet, ergab sich zu konstanten Wechselkursen eine Zunahme von 6,0 Prozent. Damit hat der Konzern die eigene Zielsetzung erfüllt, die konstante Wechselkurse zugrunde legt.
Mit 23,6 Milliarden (-1,0 Prozent) steuerte die grössere Pharmasparte wie üblich den Löwenanteil zum Gruppenumsatz bei. Im Diagnostik-Geschäft setzte Roche 6,7 Milliarden um (-3,0 Prozent). Das Diagnostik-Geschäft spürt immer noch die Folgen einer Preisreform in China.
Das operative Kernergebnis, das Analysten als Richtgrösse nutzen, fiel um 1 Prozent (+10 Prozent kWk) auf 11,9 Milliarden Franken.
Mit den ausgewiesenen Zahlen liegt Roche noch im Rahmen der Analystenschätzungen.
Für den weiteren Geschäftsverlauf bestätigt das Management um CEO Thomas Schinecker die bisherige Guidance. Zu konstanten Wechselkursen sollen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich ansteigen. Der Kerngewinn je Titel soll im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Ausserdem ist die Gruppe weiter bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.
hr/gab
(AWP)
