Mittelfristig erwartet R&S weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von 8 bis 12 Prozent sowie eine operative Marge (EBITDA) von 19 bis 21 Prozent. R&S hatte erst im November die über drei Jahre dauernden Wachstumsambitionen etwas zurückgeschraubt und zuletzt im März bestätigt.

Die grundlegenden Wachstumstreiber im Transformatorenmarkt blieben intakt, schrieb das Unternehmen. Dazu zählt es unter anderem die zunehmende Elektrifizierung, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie den steigenden Strombedarf von Rechenzentren.

R&S plant insbesondere den Ausbau seiner Produktionskapazitäten und setzt gleichzeitig auf Effizienzsteigerungen, wie es in der Mitteilung hiess. Zahlen dazu nannte der Konzern nicht. Er wolle selektiv in neue Kapazitäten investieren, vor allem dort, wo Nachfrage und Profitabilität besonders hoch seien. Parallel dazu treibt R&S Initiativen in Produktentwicklung, Einkauf, Produktion und Digitalisierung voran, um die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Das Zahlenset für das Geschäftsjahr 2025 war bereits bekannt: So steigerte R&S den Umsatz nach mehr organischem Wachstum und der Übernahme von Kyte Powertech um 47 Prozent auf 414,8 Millionen Franken. Der operative Gewinn (EBITDA) legte auf 86,7 Millionen Franken nach 67,5 Millionen zu, während der Reingewinn um 41 Prozent auf 58,1 Millionen stieg. Die Marge sank wegen des starken Wachstums auf 20,9 Prozent.

Markant senken konnte R&S die Verschuldung. Der Verschuldungsgrad im Verhältnis zum EBITDA reduzierte sich auf 0,7, nach 1,3 ein Jahr zuvor.

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(AWP)