Washington werde nicht zulassen, dass Venezuela zu einem Stütz- und Operationspunkt für Länder wie China, Russland oder dem Iran sowie für die proiranische Miliz Hisbollah werde, so Rubio. Die Ausbeutung von Ressourcen durch externe Akteure, wie sie in anderen Weltregionen zu beobachten sei, werde Washington in Lateinamerika nicht akzeptieren. «Hier leben wir, und wir werden nicht zulassen, dass die westliche Hemisphäre als Operationsbasis für Gegner, Konkurrenten und Rivalen der Vereinigten Staaten dient», sagte Rubio.

In der Nacht zum Samstag hatte das US-Militär Venezuela angegriffen. Im Rahmen der Operation «Absolute Entschlossenheit» hatten Eliteeinheiten Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores gefasst und ausser Landes gebracht. Inzwischen ist Maduro in einer Haftanstalt in New York - in der Stadt muss er sich dann auch unter anderem wegen «Verschwörung zum Drogenterrorismus» sowie «Verschwörung zum Kokainimport» vor Gericht verantworten.

Das südamerikanische Land verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel (je 159 Liter) über die grössten Ölreserven der Welt. Wegen Sanktionen, Missmanagement und fehlender Investitionen bleibt die Förderung allerdings weit hinter den Möglichkeiten zurück.

(AWP)