Dabei bekräftigte er die von den USA schon häufiger vorgebrachte Darstellung, dass man es im Iran mit einem «ein wenig» zerrütteten System zu tun habe. Rubio unterstrich zudem, dass US-Präsident Donald Trump einen Deal bevorzuge. «Aber wenn wir kein gutes Abkommen erzielen können, hat der Präsident klargemacht, dass er andere Optionen hat.»

Trump hatte dem Iran zuletzt wieder mit Angriffen gedroht, nachdem die Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende ins Stocken gekommen waren. Seiner eigenen Darstellung nach verschob er einen angeblich für Anfang dieser Woche geplanten, neuen US-Angriff jedoch - mit der Begründung, dass es ernsthafte Verhandlungen gebe.

Im Weissen Haus bekräftige Trump nun, dass der Iran seine Vorräte an hochangereichertem Uran abgeben müsse. «Wir werden nicht zulassen, dass sie es behalten», sagte er. Der Umgang mit etwa 400 Kilogramm an hoch angereichertem Uran Teherans ist ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen./fsp/DP/he

(AWP)