Der FSB veröffentlichte damals auch ein Video der Festnahme und der Befragung des Verdächtigen. Demnach soll der ukrainische Geheimdienst dem Mann als Gegenleistung Hilfe bei der gefahrlosen Ausreise aus Russland und beim Eintritt in ein Freiwilligenbataillon des Landes versprochen haben.
FSB warnt Bürger vor Anwerbung durch Kiews Geheimdienste
Der russische Geheimdienst meldet immer wieder Festnahmen und angebliche Erfolge im Kampf gegen Spionage. Ins Visier geraten dabei häufig auch ausländische Staatsbürger. Der FSB wies darauf hin, «dass die ukrainischen Geheimdienste weiterhin daran arbeiten, ausländische Staatsbürger zu rekrutieren, um unserem Land Schaden zuzufügen». Wer dem Feind Hilfe leiste, werde strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, hiess es.
Der Mann sei den rumänischen Behörden seit langem bekannt, berichtete das Aussenministerium in Rumäniens Hauptstadt Bukarest nach der Festname. Der Mann war in der georgischen Separatisten-Region Abchasien festgenommen und von dort ins russische Sotschi gebracht worden. Seither bekomme er von rumänischer Seite konsularische Unterstützung. Das Ministerium in Bukarest stehe dazu mit den russischen und georgischen Behörden in Kontakt, hiess es./mau/DP/stw
(AWP)
