Mit Abstand am meisten Schweizer Staatsangehörige befanden sich gemäss dieser Aufstellung in den Vereinigten Arabischen Emiraten, nämlich 1600. Je rund 300 der registrierten Personen waren in Katar und in Oman. Am Sonntag waren es noch 3349 Schweizer Reisende gewesen. Über die Travel-Admin-App-Registrierte wünschen Hilfe bei der Ausreise aus dem Nahen Osten.

Die Fluggesellschaft Swiss teilte am Montag mit, dass sie aus Sicherheitsgründen ihren Flugstopp in den Nahen und Mittleren Osten verlängere: Nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegt sie bis und mit 15. März nicht, und die israelische Metropole Tel Aviv steuert sie bis einschliesslich 2. April nicht an.

Der Grund für die Flugplanänderungen ist die angespannte Lage in und um den Iran nach den israelisch-US-amerikanischen Angriffen auf das Land und die iranischen Gegenangriffe auf die Golfstaaten, darunter die Emirate, und auf Israel.

Für die Swiss stehe die Sicherheit ihrer Besatzungen und Passagiere jederzeit an erster Stelle, betonte die Fluggesellschaft auch am Montag. Die Swiss beobachtet die Lage weiterhin aufmerksam und prüft sie laufend gemeinsam mit den zuständigen Behörden in der Schweiz und vor Ort sowie in Abstimmung mit der Muttergesellschaft Lufthansa Group. Sobald es die Sicherheitslage zulasse, würden die Flüge wieder aufgenommen, hiess es.

(AWP)