Demnach setzt sich die festgelegte Schadenssumme aus den etwas mehr als 180 Milliarden Euro zusammen, die auf den Euroclear-Konten blockiert sind, und knapp 20 Milliarden an entgangenem Gewinn für die russische Zentralbank. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidiger bezeichneten den Prozess hinter verschlossenen Türen als unfair und haben Berufung angekündigt.

Das Urteil war allgemein erwartet worden. Experten gehen davon aus, dass damit der Weg freigemacht werden soll zu möglichen Gegenmassnahmen gegen noch vorhandenes europäisches Kapital in Russland./bal/DP/he

(AWP)