Das russische Verteidigungsministerium in Moskau sprach dagegen von zwei Schiffen, die für Lieferungen an die ukrainische Armee eingesetzt worden seien. Sie seien «im Moment des Entladens von Militärgütern» getroffen worden, hiess es in einer Mitteilung. Für diese Angaben gab es keine Belege.
Nicht alle ukrainischen Seehäfen sind offen
Die ukrainischen Schwarzmeerhäfen Odessa, Tschornomorsk und Piwdennyj waren in den bald viereinhalb Jahren Krieg fast immer für den internationalen Schiffsverkehr erreichbar. Erst galt ein mit Russland vereinbarter Stopp von Angriffen auf Getreideexporte, später verteidigte die Ukraine aus eigener Kraft die Schifffahrtsroute. Sie kam erst in den vergangenen Tagen wegen verstärkter russischer Angriffe wieder zum Erliegen.
Die Seehäfen Otschakiw und Mykolajiw in der Mündung des Stromes Dnipro liegen dagegen dichter an russischen Stellungen. Es gelang der Ukraine bislang nicht, diese Häfen zu öffnen. Die Ukraine hat ihrerseits seit Anfang Juli Dutzende russische Fracht- und Tankschiffe im Asowschen Meer und vor der russischen Schwarzmeerküste beschossen./fko/DP/jha
(AWP)
