In Tuapse am Schwarzen Meer soll einmal mehr die örtliche Raffinerie Ziel der Angriffe gewesen sein. Das Ausmass der Schäden ist noch unklar. Zudem riefen offiziellen Angaben nach Drohnentrümmer im Hafengelände einen Brand hervor. In Woronesch wurde Medienberichten zufolge ein Militärflugplatz getroffen.

Auf der von Russland seit 2014 annektierten Krim gab es Einschläge in der Hauptstadt Simferopol und dem Marinehafen Sewastopol. Die Hafenstadt sei mit Drohnen und Marschflugkörpern attackiert worden, teilte der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswosschajew, mit. Er berichtete von Schäden an der Filiale der russischen Zentralbank und einem Wohnhaus. Personen kamen demnach nicht zu Schaden. Medienberichte über einen Einschlag im Hauptquartier der Schwarzmeerflotte wurden offiziell bislang nicht bestätigt.

Sechs Verletzte durch russische Angriffe

Auf der Gegenseite wurden in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sechs Menschen durch russische Angriffe verletzt, darunter ein Minderjähriger. Das russische Militär habe bei den Attacken Drohnen, Artillerie und gelenkte Gleitbomben eingesetzt, schrieb Militärgouverneur Olexander Hanscha.

Einschläge gab es demzufolge auch in der Region Tschernihiw nördlich von Kiew. Ein Unternehmen in der Stadt sei beschädigt worden, Verletzte gebe es nicht, teilte der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Dmytro Bryschynskyj mit./bal/DP/stw

(AWP)