Unklar ist, ob wegen der Lage im Nahen Osten die von der Ukraine für Anfang März angekündigten trilateralen Gespräche in den Vereinigten Arabischen Emiraten über die Bühne gehen können. Zuletzt hatte es in Genf solche Gespräche gegeben.
Kreml: «Tiefe Enttäuschung» über US-Angriffe auf Iran
Peskow sprach angesichts der Luftschläge gegen den Iran von «tiefer Enttäuschung» im Kreml. Die USA hätten sich ungeachtet laufender Verhandlungen mit dem Iran für eine «direkte Aggression» gegen das Land entschieden.
Das Aussenministerium in Moskau hatte bereits am Samstag die Angriffe Israels und der USA auf das Land scharf verurteilt. Kremlchef Wladimir Putin kritisierte die Tötung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei als «zynischen Verstoss gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts».
Russland ist Verbündeter des Iran und hatte mit der Führung in Teheran auch ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen. Diese hat in der Vergangenheit auch gegenseitige Waffenlieferungen eingeschlossen, die Moskau etwa in seinem Krieg gegen die Ukraine eingesetzt hat. Anders als mit Nordkorea sieht die Partnerschaft aber keinen gegenseitigen militärischen Beistand vor. Ohnehin ist Russland weiter durch den Ukraine-Krieg gebunden, was kaum militärische Hilfe für den Iran zulässt./mau/DP/nas
(AWP)
