Die Dividende soll unverändert bei 0,20 Euro je Aktie bleiben. Analysten hatten im Vorfeld mit einer leichten Erhöhung gerechnet. Konzernchef Gunnar Groebler sagte in einer Pressekonferenz, der Vorschlag sei «moderat». Andererseits sei er Ausdruck, dass «wir in einem schwierigen Marktumfeld unterwegs sind».
Vor Steuern lag das Minus 2025 bei 28 Millionen Euro. 2026 peilt das Unternehmen wieder einen Vorsteuergewinn von 75 bis 175 Millionen Plus an. Das hatte der Stahlkonzern, der nun wieder im MDax der mittelgrossen Werte notiert ist, bereits im Februar bei seinen vorläufigen Zahlen angekündigt. Auch der zuletzt rückläufige Aussenumsatz soll wieder steigen - von 8,98 auf rund 9,5 Milliarden Euro. 2024 waren es noch 10,01 Milliarden Euro gewesen.
Noch nicht eingerechnet ist dabei die geplante Übernahme der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) von Thyssenkrupp Steel zum 1. Juni 2026. Thyssenkrupp Steel hält dort bisher 50 Prozent, Salzgitter 30 Prozent. Ebenfalls nicht mit einberechnet sind Effekte aus einer Umtauschanleihe in Aurubis -Aktien.
Für 2027 sieht Salzgitter wieder einen stärkeren Aufwärtstrend.
Die Aktie verlor am späten Vormittag in einem wegen des Iran-Kriegs schwachen Branchenumfeld fast neun Prozent. Der Rohstoffsektor ist bisher grösster Verlierer der ersten drei Kriegs-Wochen. Salzgitter hat dabei innerhalb eines Monats mehr als 40 Prozent an Wert verloren./nas/DP/men
(AWP)
