Der südkoreanische Speicherchiphersteller könnte bei der kommenden Finanzierungsrunde bis zu eine Milliarde Euro investieren, schrieb die «Financial Times» am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Mistral würde bei dabei mit insgesamt etwa 20 Milliarden Euro bewertet werden. Beim Einstieg des Chipindustrie-Zulieferers ASML vor einem knappen Jahr war das Startup mit rund zwölf Milliarden Euro bewertet worden. Weder Samsung noch Mistral waren für eine Stellungnahme zu erreichen.
Mistral gilt als europäische Antwort auf OpenAI und Anthropic. Das Startup profitiert von der Suche zahlreicher Unternehmen und staatlicher Institutionen nach Alternativen zu den grossen KI-Anbietern aus den USA und China. Am Dienstag vereinbarte Mistral eine milliardenschwere Kooperation mit dem US-Cloudanbieter Microsoft. Die Unternehmen wollen die KI-Infrastruktur von Mistral gemeinsam ausbauen. Zudem könnten Microsoft-Kunden künftig ihre eigenen KI-Anwendungen auf den Servern von Mistral entwickeln. Das Startup zählt unter anderem das französische Militär zu seinen Kunden.
(Reuters)

