Gegen 09.30 Uhr verlieren Sandoz 0,5 Prozent auf 65,42 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am Leitindex SMI um 0,5 Prozent vorrückt. In den Handelstag gestartet waren die Sandoz-Titel mit einem Plus von 0,3 Prozent.
Sandoz hat den langjährigen Generika-Rechtsstreit in den USA mit 43 Bundesstaaten sowie einer Gruppe von Wiederverkäufern mit Zahlungen von insgesamt knapp 480 Millionen US-Dollar beigelegt. Offen bleiben lediglich Ansprüche einzelner Kläger, die sich nicht den Sammelklagen angeschlossen haben.
Mit dieser Einigung habe Sandoz einen bedeutenden Fortschritt in der Bereinigung der US-Generika-Litigation erzielt, heisst es bei der ZKB. Die Gruppe schaffe zu diesem langwierigen Rechtsstreit Klarheit und reduziere potenzielle Risiken. Der Fall sei bereits seit 2016 bekannt.
Sandoz habe zwar die zum Rechtsfall gebildeten Rückstellungen angehoben, am Markt sei dieses Legacy-Risiko wohl aber weitgehend eingepreist gewesen, heisst es im ZKB-Kommentar weiter. Und die Bank Vontobel hält zudem fest, dass die Einigung weder auf die 2026-Guidance noch auf die Mittelfristziele einen Einfluss habe.
Die Rechtsstreitigkeiten hätten für die Investmentstory von Sandoz bislang keine grössere Belastung dargestellt, schreiben die RBC-Experten. Sie bewerten die nun publizierten News dazu lediglich als leicht negativ für die Sandoz-Papiere.
mk/hr
(AWP)
