Der Gewinn solle von zuletzt gut 14 Milliarden auf mehr als 20 Milliarden Euro klettern, teilte das Geldhaus anlässlich seines Investorentags am Mittwoch in London mit. Zudem will Santander-Chefin Ana Botin einen grösseren Anteil des Überschusses für Dividenden und Aktienrückkäufe verwenden: Vom Gewinn des Jahres 2027 sollen 35 Prozent als Dividende fliessen. Weitere 15 Prozent will Santander in den Rückkauf eigener Aktien stecken.

Um den Gewinn zu steigern, soll die Zahl der Kunden von zuletzt rund 180 Millionen auf mehr als 210 Millionen im Jahr 2028 wachsen. Auch dadurch will die grösste spanische Bank ihre relativen Kosten weiter senken: Am Ende der Periode sollen die Kosten dann nur noch 36 Prozent der Bankerträge aufzehren. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital soll zugleich auf mehr als 20 Prozent steigen.

Zum Vergleich: Im Jahr 2025 waren die Kosten der Bank 41,2 Prozent der Erträge aufgefressen. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital betrug 16,3 Prozent.

(AWP)