Der Verlust lag 2025 bei -49,2 Millionen Franken, wie aus dem am Montagabend aufgeschalteten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Vorjahr hatte der Fehlbetrag noch bei -42,0 Millionen gelegen.
Der operative Aufwand exklusive nicht zahlungswirksamer aktienbasierter Vergütungen belief sich wie erwartet auf 53,0 Millionen Franken. Santhera hatte einen Wert im mittleren Bereich der Prognose von 50 bis 55 Millionen Franken vorausgesagt.
Umsatz nahezu verdoppelt
Wie bereits in etwa bekannt, hat Santhera den Gesamtumsatz im Jahr 2025 mit 77,2 Millionen nahezu verdoppelt (+97 Prozent). Vor allem der Produktumsatz mit Agamree trug mit einem Plus von 72 Prozent auf 25,8 Millionen Franken massgeblich dazu bei.
Gestiegen war die Agamree-Nachfrage in Deutschland und Österreich, während in Grossbritannien erste Verkäufe nach der Lancierung resultierten. Zudem erhöhten sich die Lizenzgebühren und Meilensteinzahlungen dank der US-Umsatzentwicklung von Partner Catalyst Pharmaceuticals ebenfalls.
Die liquiden Mittel beliefen sich zum Jahresende auf 22,4 Millionen, ohne die 40 Millionen Dollar Vorauszahlung aus der Anfang Januar 2026 abgeschlossenen Lizenzvereinbarung mit Nxera für Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland.
Mit Blick auf 2026 strebt Santhera weiterhin an, im dritten Quartal 2026 den Cashflow-Break-even zu erreichen, ohne zusätzliche Finanzmittel zu benötigen. Auch beim Betriebsaufwand bestätigt Santhera die bisherige Prognose, dass dieser zwischen 50 und 55 Millionen Franken liegen werde.
mk/ls
(AWP)
