Der Konzernumsatz von SES blieb im zweiten Quartal mit 755 Millionen Euro rund 50 Millionen Euro unter den Markterwartungen. Der operative Gewinn fiel auf 321 Millionen Euro und enttäuschte ebenfalls. Konzernchef Adel Al-Saleh begründete dies mit Verzögerungen bei einigen Aufträgen. Er rechne dennoch weiterhin für das Gesamtjahr mit stabilen Erlösen und Betriebsergebnissen. Vor allem gegen Jahresende werde sich das Wachstum dank mehrerer Militäraufträge beschleunigen.
Nach Einschätzung der Analysten der Berenberg Bank sind die Ziele angesichts dieses schwachen Ergebnisses schwieriger zu erreichen. Ihr Kollege Jan Frederik Slijkerman von der ING Bank betonte, SES habe offenbar Kunden aus der Luftfahrtbranche verloren. Das Management sei jedoch zuversichtlich, diese Ausfälle durch das wachsende Geschäft mit Telekommunikationssatelliten für die Datenübertragung ausgleichen zu können.
(Reuters)

