Deshalb müssten die SBB weiter sparen und effizienter werden. Die gestiegene Nachfrage sorgte zwar für mehr Erträge im Personenverkehr, hiess es in Bern. Doch demgegenüber standen höhere Betriebs- und Instandhaltungskosten, ein höherer Energieaufwand sowie rückläufige Erträge im Güterverkehr.

Das Jahresergebnis falle mit 496 Millionen Franken (2024: 275 Millionen Franken) vermeintlich hoch aus. Doch rund die Hälfte dieses Betrags entfalle auf Einmaleffekte. Dies trage nicht zur Reduktion der Verschuldung bei - diese sei weiterhin zu hoch.

Die SBB erwirtschafteten letztendlich angesichts steigender Kosten zu wenig, um die notwendigen Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren.

(AWP)