Die Messe gilt als Treffpunkt für Händler, Juweliere, Sammler und Schmuckliebhaber. In den Palexpo-Hallen können die Besucher bis am Samstag unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen etwa auch seltene und sehr begehrte Edelsteine wie Diamanten, Saphire, Rubine, Smaragde und Perlen bestaunen.
«An der GemGenève pflege ich in einem herzlichen und familiären Rahmen persönliche Kontakte zu den Händlern», sagte Mitgründer und Co-Messeleiter Ronny Totah im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Dabei habe der Konflikt im Nahen Osten kaum einen Einfluss auf die Teilnahme internationaler Händler, etwa aus den USA, Israel oder den Emiraten, gehabt.
Auf das Geschäft mit Edelsteinen hat die Nahostkrise zumindest indirekt einen Einfluss. Einige Schlüsselregionen für den Abbau oder den Transit der teuren Steine seien davon betroffen, sagte die selbständige Edelsteinexpertin Rébecca Michelot zu AWP. Das führe zu Störungen in den Lieferketten und zu Volatilität bei den Preisen oder der Verfügbarkeit bestimmter Steine. Und bei einigen Kunden sei angesichts der weltweiten Krisen Zurückhaltung zu spüren.
lf/mk/ra
(AWP)
