In der Schweiz wurden in zahlreichen Städten Kantons- oder Stadtflaggen zum Zeichen der Trauer auf Halbmast gehisst. So teilten unter anderem die Regierungen der Kantone Waadt, Freiburg und der Stadt Bern mit, dass sie dem Bund gefolgt seien, dessen Flaggen bereits auf Halbmast gehisst sind.
Auch der Europarat in Strassburg setzte als Geste der Solidarität und Trauer die Schweizer sowie die Europäische Flagge auf Halbmast. Der Europarat schliesse sich der Schweiz im Gedenken an die Verstorbenen an und spreche allen Betroffenen sein tief empfundenes Beileid aus, teilte die internationale Organisation am Freitag mit.
Einsatz der Rettungskräfte gewürdigt
Das Walliser Kantonsparlament seinerseits würdigte insbesondere das Engagement der Rettungskräfte, des Spitalpersonals sowie aller beteiligten Personen. Zudem dankte der Grosse Rat den Schweizer Kantonen, dem Bund sowie den Nachbarländern für ihre angebotene Unterstützung und für die Aufnahme von zahlreichen verletzte Personen in ihren Spitäler.
«In diesen Momenten grossen Schmerzes gelten unsere Gedanken in erster Linie den Opfern, ihren Familien und ihren Angehörigen sowie allen Personen, die von diesem dramatischen Ereignis betroffen sind, welches das Wallis und die ganze Schweiz erschüttert», schrieb etwa das Genfer Kantonsparlament.
Der Zürcher Regierungsrat zeigte sich mit den Angehörigen und Opfern sowie dem Kanton Wallis solidarisch und bot Hilfe an. Der Kanton erinnerte daran, dass derzeit in Zürich 13 schwerverletzte Patientinnen und Patienten am Universitätsspital Zürich (USZ) sowie vier schwer verletzte Kinder im Kinderspital Zürich behandelt werden. Beide Spitäler sind auf die Behandlung schwerer Brandverletzungen spezialisiert.
Der Freiburger Staatsrat und der Grosse Rat sprachen den Walliser Behörden und allen betroffenen Personen ihr tiefstes Mitgefühl und ihre uneingeschränkte Solidarität aus. Auch im Freiburger Spital werde ein Verbrennungsopfer gepflegt.
Papst betet
Papst Leo XIV. betete am Freitag für die Opfer des tödlichen Brandes in einer Bar in Crans-Montana VS, wie vom Staatssekretär des Vatikans mitgeteilt wurde. Der Heilige Vater brachte den Familien der Opfer «sein Mitgefühl und seine Anteilnahme» zum Ausdruck.
Die Schweizer Bischofskonferenz bekundete ihre tiefe Verbundenheit mit den Opfern, ihren Familien und allen von diesem Unglück betroffenen Menschen.
Der Schweizer Botschafter in Israel, Simon Geissbühler, dankte dem israelischen Staatspräsidenten Präsident Izchak Herzog, Aussenminister Gideon Sa'ar und anderen Amtsträgern, politischen, religiösen und wirtschaftlichen Führungskräften für ihre Beileidsbekundungen und Unterstützung.
(AWP)