Die rechtlich unverbindliche Ministererklärung setze «ein wichtiges Signal für einen offenen und verlässlichen Welthandel», teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mit. Am «Future of Investment and Trade Partnership» (FIT Partnership) beteiligt sind Costa Rica, Island, Liechtenstein, Malaysia, Neuseeland, Norwegen, Paraguay, Ruanda, Singapur, Uruguay und die Schweiz.

In der Erklärung werden mehrere zentrale Bereiche für eine Zusammenarbeit genannt, um die Handlungsfähigkeit der Welthandelsorganisation (WTO) zu fördern. Dazu zählt die Stärkung der Entscheidungsfindung. Zudem bekräftigen die Länder, dass Zölle auf elektronische Übertragungen ausgesetzt bleiben sollen, um den digitalen Handel zu erleichtern.

Für die Schweiz als eine eng in globale Wertschöpfungsketten integrierte Volkswirtschaft sei ein berechenbares multilaterales Handelssystem zentral, hiess es in der Mitteilung des Seco weiter.

Die im September 2025 gegründete FIT Partnership vereint kleine und mittelgrosse offene Volkswirtschaften. Die Schweiz ist Mitbegründerin der Initiative, die auf gemeinsame Herausforderungen wie geopolitische Spannungen und gestörte Lieferketten reagieren will.

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(AWP)