Das gesamte Fleischangebot belief sich im vergangenen Jahr auf 469'408 Tonnen. Pro Kopf entsprach dies einem Anstieg von 2,5 Prozent, wie die Branchenorganisation Proviande am Donnerstag mitteilte. Der Anteil der Inlandproduktion am Gesamtangebot sank von 79,6 auf 77,3 Prozent.
Der Anstieg des Angebots wurde denn auch fast ausschliesslich durch Importe getragen. So wurde der Mehrbedarf bei Rindfleisch durch um 22,6 Prozent höhere Importe gedeckt, während die Inlandproduktion stagnierte. Bei Geflügel nahmen die Importe um 10,9 Prozent zu. Bereits im Vorjahr hatten die Importe deutlich zugenommen.
Proviande wies derweil darauf hin, dass das Fleischangebot nicht mit dem tatsächlichen Konsum gleichzusetzen sei. Rund 75 bis 80 Prozent des Angebots würden von der Bevölkerung gegessen. Der Rest entfalle auf Knochen, Fettabschnitte, als Tierfutter verwendetes Fleisch oder Lebensmittelabfälle.
(AWP)
