Getragen wurde das Wachstum im Winter vor allem von der inländischen Nachfrage, die um 1,6 Prozent auf 9,5 Millionen Logiernächte zulegte, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) am Montag mitteilte. Auch die ausländische Nachfrage erhöhte sich insgesamt leicht um 0,5 Prozent auf 9,3 Millionen.

Besonders kräftig entwickelte sich die Nachfrage zwischen Dezember und Februar. Ab März setzte mit der Eskalation des Konflikts im Mittleren Osten jedoch eine Abschwächung ein: Die Logiernächte gingen im März um 5,2 Prozent und im April um 0,6 Prozent zurück. Das stärkste Wachstum der Saison wurde im Dezember mit einem Plus von 6,8 Prozent verzeichnet.

Rekord bei Gästen aus Amerika

Die europäischen Gäste sorgten im Winter für 5,8 Millionen Logiernächte, was einem Plus von 1,8 Prozent entspricht. Zuwächse kamen insbesondere aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Spanien. Die Nachfrage aus Amerika erreichte mit einem Anstieg von 5,5 Prozent auf 1,8 Millionen Logiernächte einen Rekordwert, wobei die USA das stärkste absolute Wachstum verzeichneten.

Deutlich rückläufig war hingegen die Nachfrage aus Asien. Die Zahl der Logiernächte sank um 10,1 Prozent auf 1,4 Millionen. Besonders stark fiel der Rückgang bei Gästen aus Indien, den Golfstaaten und Südkorea aus.

an/cg

(AWP)