Konkret kam er bei 48,8 nach 49,1 Punkten im Vormonat Mai zu liegen, wie Raiffeisen am Montag mitteilte. Der Index bewegt sich seit einigen Monaten um die 50-Punkte-Marke, welche die Grenze zwischen Wachstum und Rückgang der Wirtschaft bildet.

Die KMU würden aber einen im Vergleich zum Mai leicht steigenden Auftragsbestand melden, hiess es weiter. Das sei aber die einzige Subkomponente, die aktuell über der Wachstumsschwelle notiere.

Der von Credit Suisse und Procure erhobene Einkaufsmanagerindex zeige hingegen seit Monaten deutlich tiefere Auftragsbestände. Das liege wohl daran, dass dieser eher die Geschäftslage der Grossunternehmen abbilde. Im KMU-Bereich fänden sich hingegen viele inlandsorientierte Betriebe, die sich besser hielten.

Monatsdaten KMU PMI (Gesamtindex) in Tabellenform:

2023
Juni            48,8
Mai             49,1 
April           51,0
März            51,6
Februar         49,7
Januar          48,0

2022
Dezember        50,5
November        50,1
Oktober         50,0
September       50,0
August          50,6   
Juli            52,8
Juni            52,3
Mai             59,1
April           59,1
März            58,0
Februar         56,7
Januar          47,4

2021
Dezember        55,9
November        55,3
Oktober         51,7
September       63,9
August          56,6
Juli            59,6
Juni            62,1 
Mai             65,2
April           58,4
März            56,8
Februar         44,3       
Januar          37,2 

ra/ys