Die 14 erfassten Schweizer Unternehmen erreichten demnach eine durchschnittliche Forschungsintensität von 8,4 Prozent. Bei US-Unternehmen lag die Kennzahl im Durchschnitt bei 9,2 Prozent, bei europäischen Unternehmen lediglich bei 6,7 Prozent.
US-Unternehmen hätten ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben erneut stärker erhöht als die europäische Konkurrenz, so EY. Damit gehe die Schere zwischen den USA und Europa weiter auseinander. Spitzenreiter in der intensiven Forschung sind weiterhin klar die Pharmakonzerne.
Insgesamt investierten Schweizer Konzerne im vergangenen Jahr 34 Milliarden Euro in Innovationen. Damit belegte die Schweiz bei den absoluten Ausgaben Rang 6 weltweit.
Zu den grössten Forschungsinvestoren weltweit zählen weiterhin die beiden Basler Pharmakonzerne Roche und Novartis. Roche belegte mit Forschungs- und Entwicklungsausgaben von 14,3 Milliarden Euro weltweit Rang 8, Novartis kam mit 9,9 Milliarden auf Platz 18.
Weltweit erhöhten die 500 Unternehmen mit den höchsten Forschungs- und Entwicklungsausgaben ihre Budgets 2025 um 9,4 Prozent, obwohl die Umsätze nur um 4,7 Prozent stiegen. Besonders stark legten die US-Konzerne zu, deren Investitionen um 12 Prozent in die Höhe schossen. Europäische Unternehmen erhöhten ihre Forschungsbudgets dagegen nur um rund 5 Prozent, obwohl ihre Umsätze stagnierten.
Angeführt wird das weltweite Ranking weiterhin von US-Technologiekonzernen. Der Onlineversandhändler Amazon investierte laut der Studie umgerechnet 96,2 Milliarden Euro in Innovationen, gefolgt von der Google-Mutter Alphabet und dem Facebook-Konzern Meta. EY sieht darin auch einen Effekt des starken Investitionsschubs rund um Künstliche Intelligenz (KI).
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(AWP)
