Insgesamt verzeichnete die Parahotellerie von April bis Juni 3,9 Millionen Logiernächte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Das sind 14,1 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Schweizerinnen und Schweizer waren im zweiten Jahresviertel für 2,5 Millionen aller Logiernächte verantwortlich. Sie machten damit rund zwei Drittel der Nachfrage aus.

Campingplätze mit kräftigem Wachstum

Auf Campingplätzen wurden mit insgesamt 1,5 Millionen deutlich mehr Logiernächte gezählt als im Vorjahreszeitraum - ein Plus von 26,0 Prozent. Die inländische Nachfrage belief sich auf 1,0 Millionen.

In den Kollektivunterkünften, zu denen beispielsweise Jugendherbergen oder SAC-Hütten zählen, sorgten Schweizerinnen und Schweizer gar für 1,0 Millionen der insgesamt 1,3 Millionen Übernachtungen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren es hier insgesamt 6,6 Prozent mehr Logiernächte.

Bei den kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen waren es insgesamt 1,1 Millionen Logiernächte - das sind 8,2 Prozent mehr als im Jahr davor. Hier stellten Herr und Frau Schweizer mit 502'000 Logiernächten allerdings knapp nicht die Mehrheit.

jl/to

(AWP)