«Angesichts der aktuellen Sicherheitslage im Nahen Osten muss MSC Ihnen leider mitteilen (...), dass für bestimmte Exportgüter, die sich derzeit in der Obhut und unter der Kontrolle von MSC in Häfen am Golf befinden, das Ende der Reise erklärt werden muss», teilte die Reederei in einer Mitteilung an ihre Kunden auf ihrer Website mit.

Diese Massnahme gelte für die betroffenen Ladungen, unabhängig davon, ob sie sich an Land oder bereits an Bord befänden. Diese Entscheidung sei gemäss Klausel 13 (besondere Umstände) des Vertrags getroffen worden und stelle keinen Vertragsbruch dar..

Am vergangenen Dienstag hatte die Reederei angekündigt, dass alle ihre Schiffe mit Ziel im Golf aufgrund des Krieges im Nahen Osten nicht dorthin fahren, sondern zum nächstgelegenen sicheren Hafen umgeleitet werden, um dort ihre Ladung zu entladen.

Am 1. März hatte MSC ausserdem bekannt gegeben, dass es seinen im Golf befindlichen Schiffen befohlen habe, einen sicheren Hafen anzulaufen, und alle Buchungen mit Ziel Naher Osten ausgesetzt habe.

(AWP)