Weil die bestehenden Anlagen in Schweizerhalle und Riburg das Ende ihres Lebenszyklus' erreicht hätten, habe man sich für einen umfassenden Neubau am Standort Riburg entschieden, teilten die Schweizer Salinen am Mittwoch mit.

Ziel des geplanten Neubaus seien moderne, energieeffiziente und wirtschaftliche Anlagen. Die Bauphase soll demnach von 2026 bis 2032 dauern. Die Salzversorgung bleibe während der gesamten Erneuerung im laufenden Betrieb sichergestellt.

Veränderung am Standort Schweizerhalle

Während Riburg zum zentralen Produktionsstandort ausgebaut wird, steht der Standort Schweizerhalle in der Gemeinde Pratteln BL vor einer Veränderung. Die Produktion dort bleibt gemäss Angaben des Unternehmens mindestens bis 2032 in Betrieb.

Langfristig ist jedoch vorgesehen, auf dem Areal neue Unternehmen anzusiedeln, um zusätzliche Wertschöpfung zu generieren, wie es hiess. Ganz verschwinden werden die Salinen aus Schweizerhalle nicht: Der Verwaltungsstandort sowie die touristischen Angebote sollen erhalten bleiben.

Unterirdische Transportleitung geplant

Um die Sole aus den umliegenden Feldern nach Riburg zu leiten, ist zudem der Bau einer neuen, unterirdischen Transportleitung zwischen den beiden Standorten geplant.

Das Gesamtkonzept nach der Verlängerung der Konzessionen in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft trägt den Namen «SalinaFutura». Die Schweizer Salinen beschäftigen 300 Mitarbeitende in Riburg, Schweizerhalle sowie Bex VD und produzieren jährlich 400'000 bis 600'000 Tonnen Salz. Damit stellen sie die inländische Versorgung mit allen Salzarten durch Eigenproduktion, Lagerung und Handel sicher.

(AWP)