Konkret beziffert das EPA laut dem «EPO Technology Dashboard» die Zahl der Patentanmeldungen aus der Schweiz im Jahr 2025 auf 9914 Patente. Das sind nur 0,5 Prozent weniger als im Rekordjahr 2024. Damals waren es 9966 Patente.

Innerhalb der Schweiz führt der Kanton Zürich mit 1362 Patentanmeldungen die Liste an. Bezüglich der Anwendungsbereiche der Patenten bildet die Medizintechnik laut EPA weiterhin das stärkste Technologiefeld der Schweiz. Mit Blick auf die einzelnen Unternehmen belegt Hoffmann-La Roche Platz 1, gefolgt von Philip Morris und ABB.

Die Schweiz führt zudem mit 1096 Patentanmeldungen pro Million Einwohner im 2025 weltweit das Ranking der Patentanmeldungen pro Kopf an. Es folgen Finnland (613), Schweden (446) und Dänemark (446), noch vor grösseren Ländern wie Deutschland (293), Japan (173) und den USA (135).

Zu verdanken sei die hohe Anzahl Patente auch den Hochschulen. So würden Schweizer Universitäten zu den innovativsten in Europa zählen. Die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) belegt unter den europäischen Hochschulen mit 103 Anmeldungen den zweiten Platz gemeinsam mit der KU Leuven aus Belgien. Dahinter folgt die ETH Zürich auf Platz vier mit 81 Anmeldungen. Die Universität Zürich erreichte mit 41 Anmeldungen den zehnten Platz.

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(AWP)