Konkret nahm das Prämienvolumen der Schweizer Privatversicherer im gesamten Nichtlebengeschäft um 3,0 Prozent zu. Der Zuwachs sei aber nicht nur auf höhere Prämien zurückzuführen, sondern auch «auf die robuste Nachfrage in der Gesellschaft», sagte Verbandsdirektor Urs Arbter am Dienstag anlässlich einer Medienkonferenz.

So sei etwa der Anstieg der Prämienvolumen bei Haftpflicht- und Sachversicherungen «massgeblich» auf höhere Reparaturkosten und Wertsteigerungen der versicherten Sachgüter zurückzuführen. Aber auch das Lohnsummenwachstum und neue Produkte wie Cyberversicherungen hätten das Prämienvolumen in die Höhe getrieben, hiess es weiter.

Auch Krankenzusatzversicherungen legen zu

Einen leichten Bestandszuwachs hat es zudem laut SVV auch bei den Krankenzusatzversicherungen gegeben. Hier sei das Prämienvolumen um 2,5 Prozent gewachsen, obwohl die Prämien selbst nur geringfügig gestiegen seien.

Ein anderes Bild ergebe sich bei den Krankentaggeldern. Hier sei das Wachstum von 5,8 Prozent neben den gestiegenen Lohnsummen primär auf höhere Leistungsbezüge zurückzuführen.

Im Lebengeschäft nahm das Volumen in der Einzellebensversicherung auch um 5,8 Prozent zu, während im Kollektivleben ein Minus von 0,8 Prozent resultierte. Der Rückgang hat vor allem damit zu tun, dass sich Firmen in der beruflichen Vorsorge vermehrt für teilautonome Lösungen entscheiden und dort die Einnahmen (v.a. Sparprämien) im Gegensatz zur Vollversicherung nicht vollumfänglich in den Erfolgsrechnungen der Versicherer erfasst werden.

sta/mk

(AWP)