Insgesamt lieferten demnach die Schweizer Hersteller im Heimmarkt einschliesslich Liechtenstein rund 1,003 Millionen Tonnen Zement aus. Das entspricht gegenüber dem Vorjahresquartal einem Plus von 0,95 Prozent. Im gesamten ersten Halbjahr stiegen die Lieferungen damit um 0,7 Prozent auf 1,798 Millionen Tonnen.

Die Branche sieht darin eine Bestätigung der stabilen Bautätigkeit. Der grösste Teil des Zements ging weiterhin an Transportbetonwerke, die im ersten Halbjahr knapp 73 Prozent der Lieferungen abnahmen. Rund ein Fünftel entfiel auf Ortbetonanlagen von Grossbaustellen.

Weiter vorangekommen ist die Umstellung auf CO2-ärmere Zementsorten. Der Anteil klinkerreduzierter Zemente der Kategorien CEM II und III erreichte mit 98,7 Prozent einen neuen Höchststand. Der klassische Portlandzement spielte mit gut 1 Prozent nur noch eine untergeordnete Rolle.

Sorgen bereitet der Branche dagegen der Transport. Der Anteil der Bahn an den Zementlieferungen sank im ersten Halbjahr auf 32,6 Prozent, nachdem er im Vorjahreszeitraum noch bei 34,6 Prozent gelegen hatte. Cemsuisse macht dafür die aus seiner Sicht verschlechterten Rahmenbedingungen und Preis-Leistungs-Angebote im Schweizer Schienengüterverkehr verantwortlich.

to/tp

(AWP)