Der Entscheid des Supreme Court of the United States sei ein wichtiges Signal für Rechtsstaatlichkeit und Verlässlichkeit im internationalen Handel, wird Scienceindustrie-Direktor Stephan Mumenthaler in der Mitteilung zitiert.

Dennoch bleibe die Situation anspruchsvoll. Das Urteil ändere nichts daran, dass der US-Präsident auf andere gesetzliche Grundlagen zurückgreifen könne, um Zölle zu erheben. «Die handelspolitische Unsicherheit besteht somit weiterhin.»

Vor diesem Hintergrund sei der Abschluss der laufenden Verhandlungen zwischen der Schweiz und den USA über ein bilaterales Handelsabkommen von grosser Bedeutung. Scienceindustries begrüsse diese Gespräche ausdrücklich. «Ein Abkommen würde zu mehr Rechts- und Planungssicherheit führen und die wirtschaftlichen Beziehungen nachhaltig stärken.»

Entscheiden seien gleichzeitig aber auch wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen in der Schweiz. «Eine vorausschauende Standortpolitik ist zentral, damit die exportorientierte Industrie ihre internationale Spitzenposition behaupten und weiter ausbauen kann», heisst es.

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(AWP)