Zuvor hatte der Präsident Verwundete in einem Krankenhaus in der Grossstadt Slowjansk besucht und den Ausbau von neuen Verteidigungspositionen inspiziert. Selenskyj hatte bereits in den vergangenen Wochen mehrfach den Ausbau neuer Verteidigungslinien besichtigt, unter anderem im benachbarten Gebiet Charkiw.

Zum Abschluss seiner Frontbesuche kam Selenskyj nach Dnipro. Dort erkundigte er sich ebenfalls über die Sicherheitslage und Schutzmassnahmen für die kritische Infrastruktur der Grossstadt. «Es ist sehr wichtig, dass alle, die jetzt Hilfe brauchen, diese auch erhalten», schrieb er auf Telegram. «Und wir arbeiten mit unseren Partnern daran, zusätzliche Luftabwehrsysteme für die Ukraine bereitzustellen.» Zuletzt war Dnipro mehrfach Ziel russischer Luft- und Raketenangriffe.

Die Ukraine wehrt seit über zwei Jahren eine russische Invasion ab. Wegen des Mangels an Waffen und Munition ist das Land gegenüber dem Angreifer in die Defensive geraten. Der Ausbau der Verteidigungslinien soll den Vormarsch der Besatzungstruppen aufhalten oder zumindest erschweren./ast/DP/he

(AWP)