Zugleich betonte der Staatschef jedoch: «Aber jede solche Zusammenarbeit zum Schutz unserer Partner kann nur ohne Beeinträchtigung unseres eigenen Potenzials hier in der Ukraine erfolgen». Davor hatte Selenskyj bereits gegenüber Journalisten die Entsendung ukrainischer Drohnenabwehrexperten in die Golfstaaten in Aussicht gestellt. Bedingung sei aber, dass diese zuvor bei Moskau eine Waffenruhe in der Ukraine erwirken. Allerdings war die ukrainische Flugabwehr tags zuvor nicht in der Lage, eine einzelne russische Drohne vor dem Flug über das Zentrum der Hauptstadt Kiew abzufangen.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Das russische Militär setzt dabei massenhaft ursprünglich im Iran entwickelte Kampfdrohnen ein. Kiew erhielt wiederum von westlichen Partnern moderne Flugabwehrsysteme./ast/DP/jha
(AWP)
