Selenskyj versäumte es nicht, den westlichen Ländern für ihre Hilfe zu danken. Er bat aber eindringlich insbesondere um weitere Raketen für die Flugabwehr. Sie sollen dabei helfen, die systematische Zerstörung des ukrainischen Energienetzes durch russische Angriffe aus der Luft zu stoppen.

Nach Angaben Selenskyjs zahlt Russland für seinen langsamen Vormarsch im Donbass einen hohen Preis. Im Dezember seien 35.000 russische Soldaten getötet oder schwer verletzt worden, im Januar 30.000. Pro eroberten Quadratkilometer verliere Russland 156 Soldaten. Sollten die Gefallenenzahlen bei russischen Soldaten auf 50.000 pro Monat zu steigern, sei der Kreml eher zu echten Verhandlungen bereit, zeigte sich Selenskyj überzeugt.

(AWP)