Orban bestätigte das Telefonat mit Vucic und kündigte für Sonntagnachmittag eine Krisensitzung des Verteidigungsrats seines Landes an. In einer Woche, am 12. April, steht in Ungarn die Parlamentswahl an. Die Ermittlungen zu dem Sprengstoff-Fund würden andauern, erklärten Vucic und Orban, die seit langem gute Beziehungen pflegen.

Man habe den Sprengstoff nahe der Ortschaft Velebit an der ungarischen Grenze an der Pipeline Balkan Stream gefunden, erklärte Vucic weiter. Die Pipeline transportiert russisches Erdgas von der Türkei über Bulgarien, Serbien und Ungarn.

(AWP)