Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf 6,95 Milliarden Franken, wie der Konzern mit neuem Firmensitz in Baar am Mittwoch mitteilte. Dabei bremsten Wechselkurseffekte das Wachstum erheblich. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, stieg der Umsatz um 5,6 Prozent.

Gleichzeitig gelang es SGS, profitabler zu werden. Der bereinigte operative Gewinn lag um 6,5 Prozent höher bei 1,11 Milliarden Franken. Die entsprechende Marge stieg damit auf 16,0 Prozent von 15,3 Prozent.

Erwartungen erfüllt

Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn lag mit 668 Millionen Franken um 15 Prozent höher. Die Dividende soll aber wie schon im Jahr davor 3,20 Franken je Aktie betragen.

Damit fielen die Ergebnisse insgesamt eher etwas besser als erwartet aus. Umsatz, bereinigter operativer Gewinn und Reingewinn lagen etwas über dem AWP-Konsens, während das organische Wachstum den Konsens genau traf.

SGS betont, 2025 ein neues Umsatzrekordniveau erreicht zu haben, wobei eine starke organische Dynamik und gezielte Akquisitionen die negativen Währungseffekte mehr als ausglichen und alle Divisionen zum Wachstum beigetragen hätten. Zugleich habe sich die Profitabilität dank konsequenter Effizienzmassnahmen weiter erhöht.

Ziele bis 2027 bestätigt

Für 2026 zeigt sich SGS zuversichtlich, das profitable Wachstum fortzusetzen, unterstützt durch eine anhaltend robuste organische Entwicklung. Zusätzliche Impulse sollen durch Akquisitionen kommen.

Damit werden auch die Mittelfristziele bestätigt. Demnach will SGS den Umsatz von 2024 bis 2027 jährlich um 5 bis 7 Prozent steigern. Firmenübernahmen sollen weitere 1 bis 2 Prozent pro Jahr zum Wachstum beitragen. Zudem soll sich die Betriebsgewinnmarge über den Zeitraum um mindestens 1,5 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent verbessern.

jl/hr

(AWP)