Bis um 9.30 Uhr verliert die Aktie 3,4 Prozent auf 93,48 Franken, während der SMIM 1,3 Prozent nachgibt. Seit Ende September hatten die Titel allerdings auch von knapp 81 Franken bis auf fast 97 Franken zugelegt - ein Plus von rund 20 Prozent. Damit könnten also Gewinnmitnahmen für das Minus verantwortlich sein, wie Händler vermuten.
Die Analysten sprechen derweil von soliden bis leicht über den Erwartungen liegenden Resultaten. Die Margenentwicklung habe positiv überrascht, heisst es etwa bei Jefferies und JPMorgan.
RBC verweist insbesondere auf die starke operative Entwicklung im zweiten Halbjahr mit einer klar über den Erwartungen liegenden Marge. Gleichzeitig habe sich das Wachstum des freien Cashflows im Vergleich zum operativen Gewinn etwas verhaltener entwickelt. Zudem warnt die Bank, dass eine mögliche Abschwächung des globalen Handels und eine schwächere Konsumnachfrage das organische Wachstum im Jahresverlauf 2026 dämpfen könnten.
Insgesamt sehen die Auguren den Konzern aber auf einem guten Weg. Jefferies bezeichnete den Ausblick als weitgehend im Rahmen der Erwartungen und sieht die Margenvorgaben eher als konservative Untergrenze. JPMorgan geht davon aus, dass das Margenziel für 2027 bereits 2026 erreicht werden könnte und erwartet am geplanten Kapitalmarkttag eine entsprechende Aktualisierung der Mittelfristziele. Auch die ZKB spricht von einer weiterhin soliden strukturellen Wachstumsdynamik im TIC-Sektor und hält weiteres Kurspotenzial für möglich.
jl/rw
(AWP)

