Stark zeigte sich auch das Neugeschäft, das vergleichbar um gut ein Drittel auf 17,6 Milliarden Euro zulegte und einen Rekord erreichte. Der grösste Beitrag kam dabei den Angaben zufolge aus den USA. Hauptverantwortlich für das Wachstum war die starke Nachfrage im Gasturbinengeschäft, welches seinen Auftragseingang im Auftaktquartal um mehr als 80 Prozent auf 8,75 Milliarden Euro steigerte. Die Netztechnik warb gut ein Fünftel mehr Aufträge ein. Damit sitzt Siemens Energy nun auf einem Rekordauftragsbestand von 146 Milliarden Euro.
Das bereinigte operative Ergebnis stieg von 481 Millionen auf 1,16 Milliarden Euro, die entsprechende Marge kletterte um 6,6 Prozentpunkte auf 12 Prozent. Dies war deutlich mehr als von Analysten im Vorfeld erwartet worden war und liegt über dem Jahresziel von 9 bis 11 Prozent. Den Löwenanteil lieferten wie erwartet das Gas- und Netzgeschäft. Zudem reduzierte das seit Jahren schwächelnde Windturbinengeschäft Siemens Gamesa seine Verluste deutlich. Unter dem Strich verdreifachte Siemens Energy den Gewinn mit 746 Millionen Euro fast.
«Der Start in das Geschäftsjahr ist für uns sehr erfolgreich verlaufen. Besonders die anhaltend hohe Nachfrage im Geschäft mit Gasturbinen und Netztechnik leistet einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung. Auch im Windgeschäft zeichnet sich eine leichte Verbesserung ab», kommentierte Konzernchef Christian Bruch. Die Jahresprognose wurde bestätigt./nas/ajx/he
(AWP)

