Gefragt gewesen seien vor allem Lösungen für Digitalisierung, Elektrifizierung und Mobilität. Als Wachstumstreiber bezeichnete Siemens insbesondere Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz (KI). Der Technologiekonzern beschäftigt in der Schweiz derzeit rund 5900 Mitarbeitende - 32 weniger als zum Ende des letzten Geschäftsjahres.
Die in Zug beheimatete globale Geschäftseinheit Siemens Smart Infrastructure steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr um 4 Prozent auf 11,46 Milliarden Euro. Laut Siemens profitierte die Sparte weiterhin von der hohen Nachfrage nach Elektrifizierungslösungen und Rechenzentren.
Das Management äusserte sich positiv zum Geschäft: Zu den wichtigsten neuen Projekten zählt der Auftrag der SBB für 116 neue Doppelstockzüge für die Zürcher S-Bahn und die Westschweiz im Umfang von gegen 2 Milliarden Franken. Die Züge sollen ab 2031 eingesetzt werden. Zudem besteht eine Option auf weitere 84 Fahrzeuge.
Auch im Energiebereich setzte Siemens zuletzt neue Projekte um. So führte der Konzern beim Bündner Versorger IBC Energie Wasser Chur eine Lösung zur Überwachung des Niederspannungsnetzes ein. Davon sollen rund 40'000 Menschen profitieren. Zudem präsentierte Siemens im März mit «Sinteso Nova» eine neue Generation von vernetzten Brandmeldern, die in Zug entwickelt und produziert werden.
to/jb
(AWP)
