Demnach forderte die Signa Holding mehr Einsicht in die Unterlagen der Luxusimmobilien-Einheit SPS, denn «diesem Ersuchen sei nicht ausreichend entsprochen worden». Darüber hinaus stellen die Vertreter der Holding die kürzlich beschlossene Veräusserung von Prime-Immobilien, etwa des Goldenen Quartiers oder des Park Hyatts in Wien, in Frage. Es sei zu klären, ob die Hauptversammlung den Immobilien-Verkäufen zustimmen müsse, heisst es in dem Schreiben.
Die Vertreter der Signa Holding forderten in dem Brief weiter, dass neben Alfred Gusenbauer, Susanne Riess-Hahn und Karl Sevelda auch Karl Samstag sein Aufsichtsratsmandat zurücklegen soll. Als neue Kontrollore werden Karin Exner-Wöhrer, CEO der Salzburger Aluminium AG, und der Immobilienexperte Michael Mitterdorfer vorgeschlagen, so der «trend».
Aus der Signa Prime Selection hiess es auf «trend»-Anfrage nur: «Aus unserer Sicht funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Insolvenzverwaltern sehr gut. Im Rahmen des Aktienrechts können aber Hauptversammlungen von Aktionären natürlich beantragt werden.»
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(AWP)