Mit einem Handelsumsatz von rund 104,6 Milliarden Franken sank der Wert des an der SIX gehandelten Volumens im Juli gegenüber Juni um 10,4 Prozent.
Schlechter als im Vormonat lief es an der SIX vor allem bei ETFs, deren Umsätze brachen im Vergleich zum Vormonat um 24 Prozent ein. Im Aktienhandel fiel das Minus derweil mit 8 Prozent vergleichsweise tief aus.
Bei der Anzahl Transaktionen zeigt sich ein anderes Bild. Dass mit rund 5,3 Millionen Deals der Wert des Vormonats um 2,3 Prozent übertroffen wurde, lag aber ausschliesslich am Aktienhandel. Dieses Segment legte im Vergleich zum Vormonat als einziges um 3,9 Prozent zu. Die Segmente «Strukturierte Produkte» (-0,4 Prozent), «Fixed Income» (-6,6 Prozent) sowie «ETF» (-14,2 Prozent) verzeichneten alle weniger Transaktionen als im Juni.
Übliche Sommerschwäche
Das Minus im Vergleich zum Juni dürfte indes vor allem saisonaler Natur sein, da im Sommermonat Juli üblicherweise geringerer Handelsaktivitäten registriert werden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat steht nämlich sowohl beim Handelsumsatz (+16,8 Prozent) als auch bei der Transaktionsanzahl (+19,9 Prozent) ein klares Plus zu Buche.
Im Vergleich zum Vorjahr befinden sich die Zahlen somit gut auf Kurs. Das Umsatzplus seit Jahresbeginn beträgt im Vergleich zu den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 7,9 Prozent. Bei der Anzahl Transaktionen sind es 7,1 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.
(AWP)

