Der Verwaltungsrat habe die neue Struktur als ersten konkreten Schritt einer umfassenderen Neuausrichtung beschlossen, hiess es. Künftig würden die operativen Verantwortlichkeiten in den Bereichen Betrieb, Technologie sowie Sicherheit gebündelt. Letztlich würde dadurch die Sicherheit im Luftverkehr gestärkt.
Die neue Geschäftsleitung besteht den Angaben zufolge künftig aus dem CEO sowie vier weiteren Funktionen: einem Chief Operating Officer, einem Chief Technology Officer, einem Chief Safety and Security Officer sowie einem Chief People & Financial Officer.
Zusätzlich werde die neue Funktion eines Chiefs of Staff geschaffen. Diese Position unter dem CEO übernehme unter anderem Aufgaben aus den Bereichen Unternehmenskommunikation, Recht und Geschäftsentwicklung, gehöre aber nicht der Geschäftsleitung an.
Teil von laufendem Effizienzprogramm
Die Flugsicherung begründete die Massnahme mit einem laufenden Effizienzprogramm. Ziel sei es, die Komplexität im Unternehmen zu verringern und Ressourcen gezielter einzusetzen. Skyguide sprach zudem von einem Signal für mehr Fokus und einfachere Entscheidungswege an der Unternehmensspitze. Damit sollten die operative und finanzielle Stabilität gestärkt werden.
Die Schweizer Flugsicherung kämpfte zuletzt mit mehreren Problemen. So musste Skyguide wegen technischer Pannen an einzelnen Tagen in Zürich und Genf die Flugkapazitäten reduzieren. Im vergangenen Jahr monierte die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) eine «sehr besorgniserregende» Finanzlage. Es bestehe das Risiko, dass der gesetzliche Auftrag ohne zusätzliche Finanzierung nicht mehr vollumfänglich erfüllt werden könne, hiess es im Mai letzten Jahres.
to/ra
(AWP)
