Der intensive Betrieb seit dem Start im April mit täglich bis zu 25.000 Passagieren und Besuchern mache technische Anpassungen erforderlich, teilte Fraport mit. Die fahrerlosen Züge waren wiederholt auf der Strecke stehengeblieben. Aus Sicherheitsgründen sei der Betrieb deshalb bis auf weiteres eingestellt worden.

«Unser Ziel ist es, allen Nutzerinnen und Nutzern ein zuverlässiges, komfortables und sicheres Verkehrsmittel zu bieten», sagte Alexander Heinrich, Betriebsleiter Skyline-Bahn bei der Fraport AG. Techniker der Siemens Mobility und Fachexperten des Flughafens überprüften aktuell verschiedene Systeme der führerlosen Bahn und nähmen Anpassungen vor. Siemens ist für den technischen Betrieb der Bahn verantwortlich.

Welche Ausweichmöglichkeiten gibt es?

Als Ersatz setzt der Flughafen bis zu 20 Shuttlebusse zwischen den Terminals 1, 2 und 3 ein. Nach Angaben von Fraport bedienen sie dieselben Haltepunkte wie die Skyline-Bahn und verkehren im Zwei- bis Drei-Minuten-Takt. Zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr fahren die Busse alle zehn Minuten.

Die Haltestellen befinden sich jeweils vor den Gebäudebereichen an den Ankunftsebenen. Zusätzlich helfen Flughafenmitarbeiter Reisenden bei der Orientierung und weisen auf die Ersatzbusse hin. Passagiere sollten dennoch mehr Zeit für den Wechsel zwischen den Terminals einplanen. Die bestehende Skyline-Bahn zwischen Terminal 1 und Terminal 2 sei von den Problemen nicht betroffen und weiterhin uneingeschränkt in Betrieb.

Die 5,6 Kilometer lange Skyline-Bahn ist erst seit wenigen Wochen in Betrieb. Normalerweise sollen die vollautomatischen Züge stündlich bis zu 4.000 Menschen in jeweils rund 8 Minuten über die Strecke bringen./lea/DP/men

(AWP)