Die Bereitschaft, am Devisenmarkt zu intervenieren, bleibe erhöht, teilte die SNB am Donnerstag im Rahmen der vierteljährlichen geldpolitischen Lagebeurteilung mit. Die SNB spricht seit dem letzten März von einer «erhöhten Bereitschaft». Davor hatte es jeweils geheissen, dass die SNB bei Bedarf am Devisenmarkt aktiv sei.

Wegen des Anstiegs der Energiepreise liege die bedingte Inflationsprognose der SNB für die nächsten Quartale leicht höher als im März. Der mittelfristige Inflationsdruck habe sich gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber kaum verändert, betonten die Währungshüter.

Für die Schweizer Wirtschaft prognostiziert die SNB für das laufende Jahr unverändert ein Wachstum von rund 1 Prozent und für 2027 von rund 1,5 Prozent.

Die erneute Zinspause der SNB kommt nicht überraschend. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Ökonominnen und Ökonomen hatten diesen Entscheid im Vorfeld unisono so erwartet.

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(AWP)