Gegen 09.30 Uhr rücken SoftwareOne um 9,6 Prozent auf 7,90 Franken vor, während der Gesamtmarkt (SPI) um 0,6 Prozent nachgibt. Damit können sich die Titel weiter vom Jahrestief von Mitte April (5,83 Fr.) absetzen, während das vor zwei Jahren gesehene Kursniveau von rund 17 Franken nach wie vor noch in weiter Ferne liegt.
Die mit dem norwegischen Konkurrenten Crayon fusionierte SoftwareOne habe Quartalszahlen mit einer «guten» Ergebnisqualität ausgewiesen, heisst es im Kommentar der ZKB. Das gelte auch für die Werte auf vergleichbarer Basis. Besonders hervorzuheben sei dabei das starke Plus beim Betriebsgewinn EBITDA.
Zudem habe SoftwareOne die gesamten Kostensynergien in Höhe von 100 Millionen Franken (run-rate) bestätigt, die sich aus der Crayon-Fusion ergeben, schreibt ZKB-Analyst Christian Bader weiter. Die will das Unternehmen bis Ende 2026 realisieren, wobei Mitte März bereits Synergien in Höhe von 64 Millionen umgesetzt wurden.
Der Quartalsausweis sei erfreulich und bestätige den positiven Investment Case für SoftwareOne, so Bader weiter. Er geht von einem stärkeren Umsatzwachstum und dank Synergien zugleich von einer Margenverbesserung aus. Die ZKB hält an der Einstufung «Übergewichten» fest.
mk/ra
(AWP)
