Erreicht werden soll dies durch eine mittelfristige durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 5 bis 10 Prozent beim Umsatz und von 7 bis 12 Prozent beim Kern-EBIT - jeweils in Lokalwährungen, wie Sonova am Montag mitteilte. Im November hatte das Unternehmen bei Vorlage der Jahreszahlen noch auf die Nennung von Mittelfristzielen verzichtet.

Für das noch laufende Geschäftsjahr bestätigt Sonova den zuvor kommunizierten Ausblick. Dabei dürfte das angepeilte Umsatzwachstum von 5 bis 9 Prozent ebenso am unteren Ende der Spanne liegen wie das in Aussicht gestellte Wachstum beim normalisierten EBITA (14-18 Prozent). Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025/26 werden am 18. Mai 2026 veröffentlicht.

Schärferer Fokus

Mit dem Verkauf des Consumer Hearing-Geschäfts fokussiert vollständig auf die Hörversorgung. Die neue fokussierte Strategie habe drei zentrale Prioritäten. So wolle man die Akzeptanz der Sonova-Lösungen weiter steigern - vor allem durch Innovation.

Design, vernetzte Technologien und KI sollen daher stärker auf Lifestyle und Kundenerlebnis ausgerichtet werden. Gleichzeitig will Sonova insbesondere in Asien durch gezielte Marktexpansion und regionale, erschwingliche Angebote weiter wachsen.

Zweitens setzt Sonova künftig auf eine Multimarken- und Multikanal-Strategie. Dabei setzt das Unternehmen auf eine marktspezifische Steuerung von Marken und Vertriebskanälen, um die Marktabdeckung zu erhöhen. Durch eine engere Verzahnung von Grosshandel und eigenen Fachgeschäften sowie gezielte Akquisitionen sollen Skaleneffekte, Innovation und Kundennähe verbessert werden.

Als drittes sollen Betriebsabläufe optimiert werden. Sonova will sich durch seinen Kundenservice in Qualität, Zuverlässigkeit und Kosten klar differenzieren und so Wachstum und Kundenbindung stärken. Gleichzeitig werden Prozesse, Standorte und Beschaffung optimiert, um Effizienz, Profitabilität und Widerstandsfähigkeit zu steigern.

hr/ra

(AWP)