Im ersten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Quartalsvergleich in Spanien um 0,6 Prozent zu, wie das Statistikamt INE nach einer ersten Schätzung am Donnerstag in Madrid mitteilte. Im Vorquartal war die viertgrösste Volkswirtschaft der Eurozone noch um 0,8 Prozent gewachsen. Analysten hatten für den Zeitraum Januar bis März im Schnitt ein Wachstum von 0,5 Prozent erwartet.
Trotz des Dämpfers bleibt das Wachstum in Spanien stärker als in den übrigen grossen Volkswirtschaften der Eurozone. So trat die französische Wirtschaft zu Beginn des Jahres auf der Stelle.
Angetrieben wird das spanische Wachstum unter anderem von starken Geschäften im Agrarbereich. Dagegen wurde die Konjunktur durch einen schwächeren Aussenhandel gebremst.
(AWP)

